Schokolade


Kakaobohnen
Ja, Veganer_innen können Schokolade essen. Früher gab es nur vegane Zartbitterschokolade, aber mittlerweile ist das Angebot an veganen „Milch-Schokoladen“, auf der Basis von Reis- und Sojamilch, ziemlich umfangreich.

Ein Aspekt, der bei Schokolade aber manchmal nicht berücksichtigt wird, sind die Arbeitsbedingungen bei der Produktion der Schokoladenrohstoffe. So stammt ein Großteil der Kakao-Bohnen aus Afrika, wo wiederum auf vielen Plantagen die Arbeiter_innen extrem ausgebeutet werden und Kinderarbeit nicht selten ist. Die ARD-Dokumentationen „Schmutzige Schokolage“ aus dem Jahr 2010 und „Schmutzige Schokolade II“ aus dem Jahr 2013 von Miki Mistrati haben gezeigt, dass Kinderarbeit an der Tagesordnung ist auf den Kakaoplantagen und dass die großen Lebensmittelkonzerne an dieser Situation absolut nichts ändern, sondern nur auf Greenwashing-Labels und Zertifizierungen verweisen.

Da ein Großteil der im Handel angebotenen Schokolade aus Kinderarbeit in Afrika stammt, unterhält das FOOD EMPOWERMENT PROJECT eine Liste von Firmen und Marken und dokumentiert, ob die Firmen die Probleme ernst nehmen. Die aktuelle Liste findet ihr im Internet unter: www.foodispower.org/chocolate-list

Hier ein Auszug der in Deutschland verfügbaren Marken, von denen es auch vegane Schokolade gibt – Stand vom 1.7.2015:

empfehlenswert:
– Bonvita
– Booja-Booja
– Lifefood
– Marthomi (Zero Zebra)
– Moo Free
– New Tree
– Plamil
– Rapunzel
– Vivani
– Zotter

nicht empfehlenswert, aber es wird an einer Lösung gearbeitet:
– Alpro/Provamel
– Clif Bar
– Go Max Go
– Sweet William

nicht empfehlenswert, aber haben geantwortet:
– Lindt
– Ritter
– Tofutti

nicht empfehlenswert, weil sie nicht auf Anfragen antworten:
– LÄRABAR
– Schakalode

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